Werde bei uns Heilerziehungspfleger!


Deine Ausbildung bei uns


Vielfalt bedeutet: Assistieren, begleiten, beraten, bilden, erziehen, pflegen…

 

Schulgeld – nein danke –

Du brauchst kein Schulgeld bezahlen. Ausbildungsvergütung – alle fordern Entlohnung während der Ausbildung, wir setzen es um - einmalig in Niedersachsen. Dafür erhältst Du ein monatliches Entgelt: im 1. Jahr 480 Euro im 2. Jahr 495 Euro im 3. Jahr 510 Euro

 

 

Theorie

Lerne deinen Beruf mit allen beruflichen Umsetzungsmöglichkeiten. An unserer Fachschule für Heilerziehungspflege „St. Raphael“ werden die theoretischen Inhalte vermittelt. Unsere Lehrer sind nicht nur Theoretiker sondern auch Praktiker aus der Behindertenarbeit oder aufgrund ihrer Lebensbiografie mit der Einrichtung verbunden.

 

Für die Ausbildungsinhalte bilden das Bundesteilhabegesetz (BTHG) und die UN-Behindertenrechtskonvention das Fundament. Dazu gibt es  gemäß Rahmenrichtlinienplan folgende Kompetenzfelder:

 

  • Erziehung, Bildung und Assistenz 
  • Pflege und Assistenz 
  • Kommunikation und Zusammenarbeit 
  • Management, Recht und Verwaltung 

 

Konkretisiert wird die Ausbildung durch insgesamt 18 Module. Jeweils zwei Module beziehen sich pro Ausbildungsjahr auf das Kompetenzfeld „Erziehung, Bildung und Assistenz“.

 

Im ersten Ausbildungsjahr sind das die Module „Entwicklungsaufgaben wahrnehmen und begleiten“ (Modul 1) sowie „Individuelle Beziehungs- und Bildungsprozesse initiieren“ (Modul 2). In diesen Modulen geht es zum einen darum, die Entwicklung des Menschen beispielsweise aus entwicklungspsychologischer Sicht kennen zu lernen. Zum anderen wird erarbeitet, wie Assistenz, Förderung und Begleitung aussehen kann.

 

Ein weiteres Modul ist: „Menschen bedürfnisorientiert pflegen“ (Modul 3, Kompetenzfeld Pflege und Assistenz). Hier werden medizinische Grundkenntnisse vermittelt sowie die Grundlagen der Förderpflege erlernt.

 

Im Modul 4 „Kommunikation als Mittel der Beziehungsgestaltung nutzen“ (Kompetenzfeld Kommunikation und Zusammenarbeit) lernen die Schüler*innen zum Beispiel, unterschiedliche Kommunikationsformen personenorientiert anzuwenden. 

 

Im Modul 5 „Berufsidentität entwickeln“ (Kompetenzfeld Management, Recht und Verwaltung) geht es unter anderem um die Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Rolle. Die Schüler*innen reflektieren gesellschaftliche und rechtliche Aspekte der Teilhabe. Das Modul 6 (Optionale Lernangebote) bietet Raum für Vertiefungen und/oder zusätzliche Lernangebote und Projekte. 

 

Hinzu kommen im Verlauf der Ausbildung die allgemeinbildenden Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Religion und Politik.

 

Im Unterricht geht es nicht nur um den Erwerb von Wissen und fachlichen Kompetenzen. Auch die eigene Haltung wird reflektiert und hinterfragt. 

 

Die Inhalte der Module werden im jeweiligen Kompetenzfeld im Verlauf der dreijährigen Ausbildung immer komplexer. 

Im ersten Ausbildungsjahr werden in den jeweiligen Kompetenzfeldern die Grundlagen vermittelt, auf die im zweiten und dritten Ausbildungsjahr inhaltlich aufgebaut wird. 

 

Die inhaltliche Ausgestaltung und Festlegung erfolgt in einem gemeinsamen Projekt der betreffenden Lehrkräfte.

So werden die Schüler*innen kontinuierlich darauf vorbereitet, in einer Haltung des Respekts und der Empathie Verantwortung zu übernehmen um nach der Prüfung als Fachkraft gut vorbereitet zu sein. 

 

Ausgangspunkt des Unterrichts in den Modulen sind sogenannte Lernsituationen. Dabei handelt es sich um konkrete Alltagssituationen (Handlungssituationen), die bisherige Auszubildende tatsächlich erlebt und selbst als praxisrelevant eingeschätzt haben. Diese Handlungssituationen wurden anonym erhoben, verfremdet und pädagogisch aufgearbeitet, so dass auch hier eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis gegeben ist. Mindestens genauso wichtig wie der Erwerb von Fachwissen und fachlichen Fertigkeiten ist die Entwicklung einer professionellen Haltung.

 

Einen großen Raum hat auch schon in den bisherigen Jahrgängen die praktische Ausbildung eingenommen. Dies ist in gleichem Umfang beibehalten worden. Die Ausbildung erfolgt in dualähnlicher Form, das heißt zweieinhalb Schultage und der Einsatz in der Praxis wechseln sich innerhalb der Woche ab. 

 

Allgemeinbildende Fächer: Deutsch, Englisch, Mathematik, Politik und Religion

 

Praxis

In unseren breitaufgestellten Teilbereichen kannst Du Theorie und Praxis direkt miteinander verknüpfen und bist Teil eines Teams.

 

Zum St. Lukas-Heim und den Caritas-Werkstätten nördliches Emsland gehören vielfältige Teileinrichtungen. Beispielsweise: Wohnbereiche für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Außenwohngruppen, betreutes Wohnen, Wohnassistenz, Familienentlastender Dienst (FED), Frühförderung, Sprachheilkindergarten, inklusive Kindertagesstätten, Tagesbildungsstätte, Arbeitsplätze in den Werkstätten, Außenarbeitsplätze und und und…

 

Die Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger*in wurde novelliert. Weitere Einzelheiten erfährst Du unter auf dieser Homepage unter der Rubrik "Aktuelles".