Werde bei uns Heilerziehungspfleger!


St. Lukas-Heim Papenburg

Fachschule für Heilerziehungspflege

St. Raphael

 


Was ist los?



Sicherheit von Anfang an: 

Eindrucksvoller Begrüßungsgottesdienst für 27 künftige Heilerziehungspfleger

Papenburg. Zu den besonderen Ereignissen der Fachschule für Heilerziehungspflege „St. Raphael“ zählt jährlich neben dem feierlichen Abschluss auch die Begrüßung der „Neuen“. Mit 19 junge Frauen und 8 Männern wurde in der Papenburger St. Josef-Kirche ein Gottesdienst gefeiert, den der Geschäftsführer vom St. Lukas-Heim Heinz-Bernhard Mäsker, die Pädagogische Leiterin Sandra Schmidt und Schulleiter Volker Weihrauch begleiteten.

 

Die Oberklassenschüler hatten sich gemeinsam mit den Lehrkräften Almut Luiking und Jutta Jongebloed-Frische für die Gestaltung der Feierstunde in der St. Josef-Kirche einiges einfallen lassen. Zum Anlass passende Musik- und Wortbeiträge, aber auch die Gestaltung von kleinen Begrüßungsgeschenken gehörten dazu. Denn bereits im Vorfeld hatten sie Pinsel und Farbe in die Hände genommen, um kleine Bilder für die Ausbildungsstarter zu fertigen. Jeder der Schüler durfte sich ein Bild aus dem Altarraum nehmen: Das Besondere, der Name auf der Rückseite des Bildes zeigte nicht nur den Urheber, sondern zugleich auch den Paten für das erste Ausbildungsjahr. So können sie von den Erfahrungen ihrer Vorgänger profitieren und erhalten wichtige Zusammenhänge aus den vielen Teileinrichtungen mit den komplexen Strukturen vom St. Lukas-Heim. „Lassen sie sich auf die Menschen ein. Sie werden während ihrer Ausbildung viele kennenlernen“, appellierte Volker Weihrauch an die „Neuen“. Das sind nach seinen Worten auch die Mitarbeiter in den Gruppen, die Praxisanleiter sowie die Lehrerinnen und Lehrer, aber vor allem auch die Betreuten, Bewohner und Klienten. „Die sind es gewohnt, das Schüler zum Lernen in die Gruppen kommen. Meistens stehen sie dem sehr wohlwollend entgegen“, weiß Weihrauch zu berichten. Mit seinen Ausführungen wurde auch die enge Verzahnung von Schule und Praxis deutlich. Das ermögliche einen höheren praktischen Lernanteil in den Teilbereichen, als es die Ausbildungsverordnung vorsehe. Da viele der Lehrer ebenfalls aus den Einrichtungen stammen und so mit ihren Erfahrungen unterrichten können, werde dieser praxisnahe Anspruch zusätzlich untermauert. Mäsker begrüßte die Schüler auch als neue Mitarbeiter, denn sie seien mit dem Eintritt in die Ausbildung auch in eine starke Dienstgemeinschaft im St. Lukas-Heim aufgenommen worden, in der jeder Einzelne sich mit seinen Talenten und Erfahrungen stark einbringen könne. „Sie werden Erfolge genießen dürfen, eindrucksvolle Momente mit den Betreuten erleben, aber auch manchmal die ein oder andere Träne vergießen, weil sie vielleicht eine Situation nicht richtig eingeschätzt haben oder sie sich fragen, ob sie immer alles richtiggemacht haben? Aber er machte auch deutlich, dass sich die Einrichtung seit März diesen Jahres in einem neuen Zeitalter befinde. Vor einigen Wochen haben wir die Oberklasse als Abschlussjahrgang „Corona“ entlassen. Sie sind der Einstiegsjahrgang in das Corona-Zeitalter. Auch die künftigen Absolventen haben nach seinen Worten sehr gute Beschäftigungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Denn der Bedarf nach Fachkräften sei ungebrochen hoch. Entsprechend ist in der Fachschule das Bewerbungsverfahren für das Schuljahr 2021/2022 angelaufen. Weitere Infos sind im Internet unter www.hep-papenburg.de abrufbar. 


Teamgeist führte zum Ausbildungserfolg:

21 von 29 ehemaligen Heilerziehungspflegeschülern werden als Fachkräfte im St. Lukas-Heim tätig

 

Papenburg. Gelöst war die Stimmung bei den 29 Absolventen der Papenburger Fachschule für Heilerziehungspflege St. Raphael trotz des außergewöhnlichen Rahmens. Denn die Zeugnisübergabe fand nicht wie bisher in der St. Josef-Kirche, sondern aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen bei Bilderbuchwetter im Park vom St. Lukas-Heim statt.

 

Sandra Schmidt wies als pädagogische Leiterin vom St. Lukas-Heim auf die sehr positiven Berufs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Absolventen hin. Denn 21 von ihnen werden vom St. Lukas-Heim übernommen. Andere haben sich beispielsweise für ein Studium immatrikuliert oder sich für ein Auslandsjahr entschieden.

 

Viel gelernt und erlebt

Die dreijährige Fachausbildung mit fundierten schulischen und abwechslungsreichen praktischen Anteilen war nach Worten von Heinz-Bernhard Mäsker, Geschäftsführer des St. Lukas-Heimes von mehreren nachhaltigen Entwicklungen stark geprägt. Dabei nannte er als erstes das Bundesteilhabegesetz, das am 23.Dezember 2016 beschlossen und mit dem Start der Ausbildung am 22. Juli 2017 in der ersten Stufe umgesetzt wurde. Besonders gerne blickte Mäsker vom neuen inklusiven Kindertagesstättenkonzept „Alle Kinder unter einem Dach“, denn das führe dazu, dass im August mit der Fertigstellung der inklusiven Kindertagesstätte St. Josef die erste Sondereinrichtung „Heilpädagogischer Kindergarten“ geschlossen werden könne. Als besonders hohe Herausforderung für die Gesellschaft, das St. Lukas-Heim und insbesondere die Mitarbeiterschaft sowie Schüler bezeichnete er die Corona-Pandemie. „Sie haben es trotz des Lockdowns geschafft, diese Prüfung zu bestehen“, lobte Mäsker die Absolventen. Hilfreich sei in diesem Zusammenhang die Nutzung der digitalen Medien und Netzwerke gewesen, um einen Austausch zwischen Mitschülern und Lehrern zu gewährleisten.

 

Sehr gute berufliche Zukunft

Mit dem Bestehen der Prüfung gehen nach seinen Worten viele neue Fachkräfte der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie hervor. Schulleiter Volker Weihrauch machte deutlich, dass die Klassengemeinschaft für den Ausbildungserfolg und der damit verbundene Teamgeist wesentliche Anforderungen für die Arbeit als Heilerziehungspfleger seien. So gebe es in der überschaubaren Gruppe ein starkes Wir-Gefühl. Die Zielsetzungen können erreicht werden, indem sich jeder individuell in die Gruppe einbringt. Das heißt nicht, das eine Person seine Persönlichkeit aufgeben muss sondern viel Raum für Individualität vorhanden ist“, so Weihrauch. Dabei erinnerte er an die Aufgaben im Team und die Studientage in Ohrbeck und Mittling Mark. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer und der pädagogischen Leiterin Sandra Schmidt erfolgte die Übergabe der Zeugnisse. „Es gibt Berge über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter“, betonte die Absolventin Svenja Kassens die zusammen mit ihrer Mitschülerin Kerstin Schütte eine positive Bilanz zog. Die Berge der Ausbildung seien erstmal geschafft, jetzt komme der nächste Berg, die Arbeit als Fachkraft.

 

Folgende Absolventen erhielten ihre Abschlusszeugnisse:  Amelie Zunker, Ashley Zwaagstra, Christian Robben, Cora Schlömer, Deike Reiners, Heike Többen, Imke Kröger, Jannik Wiels, Jeffrey Tammen, Jessica Dreesmann, Kai Rolfes, Katja Südkamp, Kerstin Schütte, Kira Wildermann, Lara Schröder, Laura Jungeblut, Lea Hesselbrock, Leon Bohlen, Maria Wiens, Melisa Durum, Ole Schepers, Patrick Lindemann, René Falk, Rieka Seemann, Sarah Knollmann, Saskia Roskam, Svenja Kassens, Tobias Menke und Vanessa Braun. Herzlichen Glückwunsch!

 

https://www.youtube.com/watch?v=yuWqY2p4_DE&t=1545s

Stimmungsvolle Abschlussfeier unter den Hygiene- und Schutzmaßnahmen der Corona-Pandemie? Geht das?

Wir konnten alle Absolventen und ihre Angehörigen in unserem wunderschönen Park begrüßen. Dort wurden den Absolventen im feierlichen Rahmen ihre Zeugnisse überreicht. Ein Tag, der sicher noch vielen in Erinnerung bleiben wird. 


 Großes Interesse an erstem HEPpi-Day

Papenburg. Welche Betätigungsfelder hat ein Heilerziehungspfleger und unter welchen Voraussetzungen kann ich diesen Beruf erlernen? Warum liegt der Schwerpunkt bei diesem Berufsbild sehr stark in der Pädagogik? Diese und viele andere Fragen standen am Freitag (24. Januar 2020) beim St. Lukas-Heim im Mittelpunkt des

1. „HEPpi-Day“ (Heilerziehungspflege-Parkour mit spannenden Infos). Rund 110 Gäste, darunter viele junge Interessenten im Alter zwischen 14 und 23 Jahren sowie Angehörige erhielten an elf Stationen vielfältige Eindrücke aus dem Aufgabenfeld eines Heilerziehungspflegers. Darunter waren auch Mitmachaktionen wie beispielsweise der Rollstuhl- und Wahrnehmungsparcours, das gemeinsame Herstellen von Gummibärchen durch Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Bewohner vom Kinderhaus oder die Führung durch den Berufsbildungsbereich „Stellwerk“.

 

Tägliche spannende Herausforderungen

Dazu hatte die Einrichtung einen Bustransfer in die Papenburger Bahnhofstraße angeboten. In diesem Teilbereich können sich nach Worten von Nils Tegelkamp Menschen mit Beeinträchtigungen beruflich orientieren und mit den Hilfen von Fachkräften auf eine berufliche Tätigkeit in einer Werkstatt, einem Außenarbeitsplatz oder den ersten Arbeitsmarkt vorbereiten. „Der Beruf des Heilerziehungspflegers ist für mich so interessant, weil die Arbeit mit Menschen täglich neue

Herausforderungen mit sich bringt“, so Tegelkamp, der nach seiner Tischlerausbildung eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger absolvierte.

 

Rappender Heilerziehungspfleger

Einer der Absolventen aus dem „Stellwerk“ ist Sören, der nun als Helfer im Heilpädagogischen Kindergarten gemeinsam mit pädagogischen Fachkräften in der Betreuung tätig ist. Ein toller persönlicher Erfolg für Sören, aber auch für den begleitenden Heilerziehungspfleger. Dass die Pädagogik auch in der Heilerziehungspflege und die Gemeinschaft in der Einrichtung einen sehr hohen Stellwert hat, wurde zum Abschluss in der Tagesbildungsstätte nochmal deutlich. Denn der Heilerziehungspfleger Hafid Merroche und der Mitarbeiterchor präsentierten die Einrichtung mit einem Rap und einem Song aus dem selbst geschriebenen Musical „Tatsächlich mittendrin“, bei dem auch auf das tägliche Miteinander von Fachkräften, Bewohnern und Klienten eingegangen wurde. Schüler der Fachschule stellten in einem Theaterstück einige Beweggründe für ihre Berufswahl dar.

Staatlich anerkannter Abschluss

„Wir bilden an unserer Fachschule jedes Jahr 25 bis 30 Heilerziehungspfleger aus. Ihre Möglichkeiten sind im Anschluss vielfältig“, sagte Heinz-Bernhard Mäsker, Geschäftsführer vom St. Lukas-Heim in einem Interview am Rande der Veranstaltung. Die Meisten erhalten nach seinen Worten nach der staatlichen Abschlussprüfung die Möglichkeit, in einer der vielen Teileinrichtungen tätig zu werden. Andere entschieden sich für ein Auslandsjahr oder Studium und würden dann nicht selten zurückkommen. Er machte aber auch deutlich, dass zum Kennenlernen oder zur Vertiefung der Arbeiten als Heilerziehungspfleger ein Praktikum möglich sei. Außerdem bestehe die Möglichkeit, sich über ein Freiwilliges soziales Jahr (FSJ) oder im Ehrenamt im St. Lukas-Heim zu engagieren. Einen Dank richtete Mäsker abschließend an alle Beteiligten des HEPpi-Days, insbesondere an das Vorbereitungsteam mit der Federführung durch die kaufmännische Leiterin Birgit Schmidt und Julia Eckholt, die aktuell als Trainee in der Personalabteilung tätig ist. 

 

Hier könnt ihr dazu ein Video sehen:


 

Was sind die Tätigkeiten eines Heilerziehungspflegers? Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es bei uns?

Was zeichnet unsere Einrichtung aus? Der 1. HEPpi-Day gab reichlich Antworten. Mehr dazu in diesem Video.